Bücher

 

Hauptsächlich sehe ich mich ja als Schriftsteller, weswegen ich meine gedruckten Veröffentlichungen nicht da links  mit unter Projekte (ist noch in Arbeit) gepackt habe, sondern ihnen eine eigene Sparte widme. Hier findet man nun (bald) alles, was von mir so irgendwie in gedruckter Form auf dem Markt rumfleddert, mit Ausnahme der Zettelwirtschftssachen, die ich (bald)  unter Projekte erkläre. Ein Klick auf die Bilder führt, wenn es das entsprechende Medium da gibt, zu Amazon. Da verdien ich dann ein Paar Pfennige Werbekostenerstattung und ich kann mir Toast kaufen. Wenn man eines von meinen Büchern mit Widmung haben möchte, kann man mich auch einfach anschreiben. Wenn ich nicht gerade zu hart im Stress bin, kriegen wir das schon geregelt.

 

 

 

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Establishmensch ist das erste Buch, welches von mir erschienen ist und beinhaltet 35 Kurzgeschichten, die teilweise miteinander zusammen hängen. Einige Leute haben mir gesagt, dass sie nach dem Kapitel Siddharta nicht mehr weiter lesen konnten, weil ihnen schlecht geworden ist. Dieses Kapitel ist relativ am Anfang und die Abbrecher haben in meinen Augen viele schöne Momente verpasst. Ich selbst stehe auf das Buch, weil es mir immer wieder vor Augen führt, wie konventionslosich mit dem Schreiben angefangen habe. Zudem ist das Buch das mit dem höchsten Bodycount, ich glaube keines meiner Folgewerke wird den überbieten. Außer ich schreibe irgendwas über den Weltuntergang. Establishmensch befindet sich derzeit in seiner zweiten Auflage.

Zum Cover: Das hat damals Thomas van de Scheck gemacht, ein ziemlich renommierter Fetisch-Fotograf. Es war eine sehr angenehme Fotosession in seinem Studio im erzkatholischen Fulda. Besonders schön war es, als wir in die Stadt gingen, um kitschige Blümchen und Duftbäume zu kaufen.

 

Albträumer ist mein zweites Buch. Stolz bin ich auf den Klappentext: “Ein Reporter liebt eine Frau. Kurz darauf zündet sie sich an. Dann passieren verschiedene Dinge. Ein Bär räumt in einer Discothek auf, ein echter Bär. Der Schützenverein rettet die Nacht. Irgendwie stecken alle unter einer Decke, sie ist kariert. Am Ende passiert noch etwas Unerwartetes”. Diesen Klappentext habe ich mal geschrieben, als ich gerade versuchte, mit dem Rauchen aufzuhören. Und zwar am ersten Tag. Unmöglich natürlich. Aber sehr treffend. Das Buch nennt sich Roman, also, ich tue das. Auch wenn es aus Kurzgeschichten besteht. Ganz einfach, weil alle unter einer Decke stecken. Sollte man zwei mal lesen um alles zu verstehen, vielleicht. Ist jetzt auch die zweite Auflage und war mal Buch der Woche bei EinsLive.Zum Cover: Das Baby gehört Freunden von mir, die aus beruflichen Gründen nicht genannt werden möchten. Der Bart und die Haare gehören mir. Idee und Umsetzung war zusammen mit meinen Freunden von JAEPAS und Tom Baumhöfer.

 

Der kleine Junkie Nimmerplatt entstand aus meiner Beschäftigung mit Kinderbüchern und ist im Prinzip weder ein Anti- noch ein Pro-Drogen Buch, in jedem Fall aber ein Bilderbuch. Frei nach der Raupe Nimmersatt geht es hier um die Woche eines Drogenexperimentierfreudigen, dessen Konsum sich von Tag zu Tag steigert. Da das Buch keinen Zeigefinger benutzt, steht es in vielen Drogenberatungsstellen rum. Ich liebe das Format des Buches. Gezeichnet hat das ganze mein guter Freund und LMBN-Zeicher Artur Fast.

Uhrmacher ist mein erster, richtiger Roman. Nicht aus Kurzgeschichten gebastelt, sondern so richtig von vorne bis hinten Roman. Und wenn man erzählt, man habe gerade einen Roman geschrieben, dann fragen die Leute immer: “Und? Worum geht’s da so?” Und diese Frage beim Uhrmacher zu beantworten, ist hart schwer. Im Prinzip geht es um zwei Arten von finanziellem Reichtum und damit umzugehen. Einmal so ein phlegmatischer Reichtum, quasi Geld zu haben ohne es irgendwie mitzubekommen und dann der dekadente, hart überschwängliche Reichtum. Aber es geht auch um Sado Maso, Geschlechtsverkehr mit Kommunionskerzen, Medizinballgroße Hoden, Geheimagenten und Spanknabe. Spanknabe, qausi, Spanferkel ohne Ferkel, dafür mit Knabe. Ich selbst liebe dieses Buch, allein schon wegen seiner wohlfeilen Sprache. Denn, alles was irgendwie ekelig ist, passiert allenfalls im Kopf des Lesers.Zum Cover: Das hat auch Artur gemalt. Erst hat er den Vogel gemalt. Die Farbe im Hintergrund ist die Farbe, die ein Blatt Papier nach einer sehr exzessiven Party in Arturs Bochumer Wohnung angenommen hatte. Quasi Exzess auf Papier.

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Und wenn man erstmal Gefallen am Schreiben von Romanen gefunden hat, dann macht man auch weiter. Also ich habe das zumindest so gemacht.  Nämlich mit Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind. Dieses Buch ist mir so wichtig, dass ich es unbedingt als Hardcover rausbringen wollte. Es handelt im Prinzip von einem Typen, der gerade Darmkrebs diagnostiziert bekommen hat und bald sterben muss, aber damit relativ ungewöhnlich. Weil er noch unsagbar merkwürdige, aber am Ende logisch nachvollziehbare Dinge erledigen muss. Wenn ich ein Buch von mir selber lesen würde, dann wäre es entweder dieses oder eben Uhrmacher. Für das Cover ist Melissa Hötger zuständig, die auch ein Paar wundervolle und für das Verständnis des Buches sehr wichtige Illustrationen hinzugefügt hat.

 

Sie grunzen freudig, einige springen sogar hoch ist dann wieder eine Textsammlung geworden. Insgesamt sind in diesem Buch 31 Kurzgeschichten, die ich unglaublich gerne und oft auf Bühnen vorlese sowie 8 Gedichte, die ziemlich merkwürdig sind. Dieses Buch musste für mich irgendwie sein um mal alles wieder ein bisschen zu konservieren. Wenn man die Dinge mag, die ich auf Bühnen so vorlese und das eine oder andere gerne mal nachlesen möchte, dann ist man hier sicher gut beraten. Zum Cover: das hat auch Melissa Hötger gemacht.

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Der Vollständigkeit halber sei noch dieses kleine Büchlein erwähnt. Home is, where mein Fisch ist habe ich irgendwann 2012 mal gemacht. Es ist eine sehr dubiose Geschichte im viereckigen Taschenformat und darf nicht mehr verkauft werden. Das absurde: Man sollte denken, dass es nicht mehr verkauft werden darf, weil in dem Buch Fotos von meinem Penis vorkommen, wie er sein Geld als Taxifahrer verdient. Aber dem ist nicht so. Ursache für den Verkaufsverbot ist eine Unterlassungsklage vom Carlsen Verlag, die ein Gebrauchsmusterschutz (oder sowas) auf dieses Format von Büchern haben. Ja, das klingt unsinnig, ist aber wahr. Wer so eines besitzt, kann sich glücklich schätzen, denn es sollten mittlerweile Sammlerstücke sein.

 

 

 

Da es mein eines Minibuch vorher ja nicht mehr geben darf, habe ich ein 2014 dann ein anderes gemacht. Es heißt Funktion kaputt und befasst sich im Prinzip damit, wie es so ist, eine Depression zu haben. Es ist sehr kurz, dafür aber auch sehr intim – was auch der Grund ist, warum ich für eben dieses buch eigentlich nur sehr ungerne Werbung mache, bzw. darüber Auskunft gebe. Mir selbst jedenfalls gefällt es sehr gut.

 

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Und dann hier noch dieses! Als Geschenk von mir an mich selbst zu zehn Jahren auf der Bühne stehen. Ein Buch, dass nur aus kopierten Seiten meiner Kladden besteht. Ich liebe dieses Buch. Es ist eben keines von den klassischen, sondern mehr so ein Künstlerbuch. Darf man sich ja wohl mal gegönnt haben in seinem Leben. Hier untendrunter ist der Link zum Audio-Kommentar – weil man viele Sachen meiner Handschrift nicht wirklich lesen kann 🙂

 

 

Dieses Dingen hier ist eine Sache, die ich unbedingt noch erwähnt haben möchte. Es handelt sich um den Hörspiel-Hörbuch-Hybriden Henry Frottey – Sein erster Fall, Teil 2, Das Ende der Trilogie. Den Roman hat eigentlich mein Freund und mittlerweile auch LMBN-Genosse Jan Philipp Zymny geschrieben. Irgendwann saßen wir in einer Paderborner Kneipe (warum auch immer) und er erzählte mir, dass er das Dingen auch gerne als Hörbuch hätte. Da ich absoluter Freund von Hörspielen bin, sagte ich ihm, er soll Hörspiel-Elemente einbauen, Atmo-Sounds, Musik, verschiedene Sprecher und des weiteren mehr. Wir entschieden dann, das Ding zusammen umzusetzen. Ich könnte noch mehr erzählen, aber höret euch einfach den Trailer an:

 

 

 

 

 

 

Das war ein Überblick über die Schriftstücke und das Hörstück, an denen ich Maßgeblich beteiligt war. Nun folgt eine (vermutlich nicht komplette, auch wenn ich bemüht bin) Auflistung von Anthologien, bei denen ich mitgewirkt habe:

 

 

Zunächst mal etwas, über das ich mich besonders freue, nämlich eine Veröffentlichung im großen Dummy-Buch. Das Dummy-Magazin erscheint ein Mal im Quartal und gefiel mir, seit ich es zum ersten Mal gelesen habe, sehr gut. Irgendwann setzte ich mich dann also an meine Schreibmaschine, entnahm dem mindestens 30 Jahre altem Malblock, welchen ich auf dem Sperrmüll fand, ein Blatt Papier und schrieb eine Bewerbung an das Magazin.  Ergebnis: Direkt für die nächste Ausgabe (Nummer 30) durfte ich einen Artikel schreiben. Damit nicht genug: Der Artikel schien so weit überzeugt zu haben, dass er im großenDummy Buch (Qausi: Das beste und schlimmste aus 30 Mal Magazinmachen) nochmal veröffentlicht wurde. Dieses Mal: Inklusive eines Fotos meiner Bewerbung.Ich empfehle dieses Buch im Übrigen uneingeschränkt. Auf 492 Seiten findet man hier unzählige, arschgeile Artikel und Bilderstrecken,  dass man damit eine Zugfahrt vonFlensburg bis an den Gardasee entspannt überlebt.

 

Yeah! Hier ein Dingens, was mich erfreut: This Book is Tocotronic. Quasi ein Textbuch geschrieben von Leuten, die von Tocotronic inspiriert worden sind. Es ist anlässlich des 20. Bandjubiläums vom Leander-Verlag auf die Welt gebärt worden und als närrischer Verehrer des Frühwerks der Band bin ich bezaubert, mich in diesem Buch neben Größen wie Schorsch Kamerun, Knarf Rellöm, einigen Freunden aus der Slam-Gang und überhaupt: dem ersten von Melissa Hötger in einer Anthologie veröffentlichtem Text ((und einger geiler Zeichnungen)) zu befinden. Jungs, hier kommt der Masterplan…

 

 

 

Last exit Babyklappe ist ein wundervolle Titel für eine Anthologie, wie ich finde. Zu diesem Buch habe ich eine Story beigesteuert die den Titel “In Erwägung mangelnder Entwicklung” trägt und die von von einem Jungen handelt, der eine Banane als Telefon benutzt. Ich finde sie sehr dubios, nun ja…

 

Ganz ehrlich? Bei diesem Buch habe ich keinen Plan, worum es geht. Irgendwann hatte mich Sima Niroumand gefragt, ob ich einen Text zu dieser Sammlung beisteuern könne. Ich weiß gar nicht genau, woher ich diese Sima kenne, auch weiß ich heute gar nicht mehr, welcher Text von mir da drin steht (und nachschlagen kann ich es auch nicht, denn entgegen der normalen Vorgehensweise haben die Autoren kein Belegexemplar erhalten, bei einem Buch das Freunde heißt nicht unbedingt freundlich, aber ich glaube es ist Sachzwängen geschuldet…). Nun ja. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Hmm.

Macht Sex Spass? ist eine knuddelig-schmuddelige Anthologie aus dem Satyr-Verlag. Für diese Anthologie habe ich einen schönen Text mit dem Titel “Streiten und Zeugen” geschrieben, der, wenn ich ihn vorlese, meistens älteren Leuten gefällt. Was irgendwie merkwürdig ist. Aber hey! Ich mach ja keine jüngere-Leute-Klientel-Politik, harr! Auf dem Cover fickt eine Ratte ein X, wird man ja wohl noch mal sagen dürfen. Einige meiner beten Freunde sind X-fickende Ratten ;-)

Ich weiß nicht mehr genau, ob mich Wolf Hogekamp oder Björn Högsdal für diese Anthologie angefragt haben, aber das ist auch egal. Ich liebe beide, beide sind Urgesteine des Poetry Slam und vermutlich haben sie auch beide einfach gleichzeitig gefragt. In 155 Kurze aus der Poetry Slam Szene haben die beiden jedenfalls 155 ganz dufte Kurztexte versammelt, ein Schmuckkästchen voller Perlen und Unrat. Es ist ein bisschen wie eine Tüte voller Pistazien: Du knabberst eine und willst dann mehr, bis der Beutel irgendwann leer ist. Klar, hin und wieder bekommst du eine Nuss nicht auf, aber ey,…

 

 

Klar. Dieses Buch auf auf der Seite eines Slammers nicht fehlen. Poetry Slam – Das Buch beinhaltet 39 großartige Bühnentexte von verschiedensten SlammerInnen und einen Bühnentext von mir. Alle Leute, die da drin stehen, liegen mir menschlich so sehr am Herzen, dass ich kaum unbefangen etwas über den Buchklotz von 228 sagen kann. Zudem sind die Herausgeber meine Busenbrüder und LMBN-Kollegen Sebastian 23 und Mischa Sarim-Verollet (update 04/2015: der mittlerweile Misha Anouk heißt und leider nicht mehr bei LMBN bist)

Wenn man sich das Buch zulegt, kann man sogar ein gutes Gewissen haben: Alle Einnahmen gehen an die Stiftung Lesen. Ich glaube, die bringen Leuten lesen bei, was ja im Prinzip nicht schlecht ist, sonst würdest du das hier gar nicht verstehen können.

 

Fickt euch alle, was für ein schöner Titel eigentlich. Diese kleine 5-Euro-Anthologie enthält Sachen vom großen Dirk Bernemann, meine Damen und Herren, vom voluminösen Jan Off, meine Freundinnen und Freunde, vom fantastischen Christian Ritter, Madames et Monsieurs,  und und und. Ich bin da auch drinne. Es kann gut sein, dass es ausverkauft ist, denn diese Anthologie ist limitiert und hatte irgendwann mal einen amazon-Verkaufsrang von 21, alter. Sowas schafft man ja eigentlich nur mit Büchern wie “Vampir vögelt Minderjährige und Wanderhurt auf dem Jakobsweg  indie nächste Stadt, merkt dann aber Hilfe, ich bin zu dick und werde im Hitlertagebuch erwähnt“.  Ein süßes 93-Seiten-Schnäppchen auf jeden Fall und praktisch im Format. Wenn man sich das gegen den Kopf wirft, tut es nicht besonders weh.

 

Frische Eier ist eine sehr schlanke Anthologie aus dem Westfalenland. Sehr schlank und, wie ich finde, dafür mit 9,90 ein bisschen hart teuer. Aber immerhin. Herausgeber ist mein Nachbar Andreas Weber, zusammen mit Marian Häuser. Das schöne an der Anthologie ist, dass man da Slammer aus meinem Bekanntenkreis findet, die sonst bisher nichts veröffentlich haben. Ein kleines Schätzchen, vielleicht. Ich selbst habe in dem Büchle eine Erzählung veröffentlicht, die kaum jemand versteht, auf die ich aber trotzdem ziemlich stolz bin. Sie heißt Blau- sie könnten die Fakten sehen, und ist alles andere als ein bühnentauglicher Text. Aber irgendwie verwirrend, ich weiß es selbst nicht so genau. Kann man sich mal angucken, oder auch nicht, weil, ich glaube, ist vergriffen.

 

Joar, das ist eine relativ dubiose Anthologie. Da gab es mal diesen Schreibwettbewerb von Audimax, irgendwas mit Zukunft und Technologie und sowas. Da hab ich mitgemacht, aber kein schönes Ipad oder wat nicht allet gewonnen. Dafür würde ich in die Anthologie mit aufgenommen. Ich hab sie, ehrlich gesagt, nicht gelesen, weil mir das Cover nicht so gefällt. Never judge a book by it’s cover, aber ich hab das trotzdem gemacht. Vielleicht ist das dumm von mir, denn die Mitautoren und ich hatten einen sehr netten Mail-Verkehr, weil wir uns alle wunderten, wann dat Ding den nun erscheinen würde. Sympathisch an dieser Anthologie allerdings: Sie hat nach Hörensagen mindestens genau so viele Rechtschreibfehler wie meine Einzelveröffentlichungen ;-)

 

Jo, hier steht auch was von mir drin. Das Slamperium schlägt zurück. Ich kann aber gar nicht so viel über die Anthologie sagen, weil ich sie irgendwie nicht gelesen hab. Als ich mein Rezensions-Exemplar bekommen hatte, war ich gerade mit dem Gesamtwerk von Fauser beschäftigt und dann hab ich das Buch irgendwo liegen lassen. Keine Ahnung also, scuzi.

 

 

Die Poetry Slam Fibel beschäftigt sich hauptsächlich mit Slam Texten, die sich hauptsächlich mit Sprache beschäftigten. Kann man ganz gut drin Schmökern, ist wirklich schön aufgemacht. Was mir besonders gefällt ist, dass hier – im Gegensatz zu reinen Prosa-Anthologien – auch allerlei verspiele Literaturformen zum tragen kommen. Gibt auf jeden Fall einen guten Einblick in die Möglichkeiten, die die Sprache so bereit hält.

Wo wir ja gerade bei Slam-Anthologien sind,… hier noch eine. Sie trägt den Titel Best of Poetry Slam #1 ist ist von innen her sicherlich mit Abstand am schönsten Aufgemacht. Zu jeder der 29 versammelten Texte gibt es eine richtig gute, farbige Illustration. Herausgegeben haben das Buch die Hamburger Leute von Kampf der Künste, dem wohl erfolgreichsten Poetry-Slam-Veranstalter-Team der Welt. In diesem Buch haben sie ihre Lieblinge versammelt und ich fühle mich geschmeichelt, dazu zu gehören.

 

 

 

Natürlich geht gerade bei Bühnentexten einiges verloren, wenn man es nur als gedrucktes Buchstabengewimmel vor sich hat. Von meinen Dingen gibt es meistens zwei Versionen. Die Geschichte, so wie sie geschrieben ist und die Geschichte, so wie sie vorgelesen gehört. Hier sind mal Tonträger, an denen ich textlich beteiligt bin.

 

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Sonys Koloss unter den Slam-Samplern. Eine schöne Aufnahme mit Beitragen von Laurin Buser, Nico Semsrott, Anke Fuchs, Sebastian 23 und so weiter und so weiter. Dieses Ding schmeiße ich, obwohl ich gefühlt etwa jeden Tag Slam-Texte in live höre, dann und wann in meinen CD-Player. Der Grund? Naja, ich hab da textlich einen Lieblingsslammer, der als einziger sogar mit zwei Texten vertreten ist, nämlichJulian Heun. Ich weiß auch nicht, woran das liegt, dass ich den so gerne höre, er macht ja nun so ziemlich das Gegenteil, von dem was ich mache. Strukturtreue und so weiter. Aber, naja, mir bibbert es halt schon manchmal dabei. Man kann sich seine Tracks auch einzeln als mp3’s laden…  Der Abend, an dem dat Ding aufgenommen wurde, im Stadtgarten Köln war übrigens ganz fantastisch. Glaube ich. Es gab zu gute Getränke…

 

Die Dichterschlacht-CD’s sind generell sehr geil. Aufgenommen bei einem der schönesten Slams in Deutschland, nämlich der Dichterschlacht in Darmstadt, gibt es hier auch viele sehr unpoppige Beiträge von Slammern, die außerhalb der Darmstadt-Region nicht so bekannt, deswegen aber nicht weniger gut sind. Sehr cooler Einblick in die Slamszene, finde ich. Sehr schade aber: Die Auflage ist nie so riesig und wird zum Großteil während der Dichterschlacht selbst (da kommen immer so 1000 Leute hin) an den Mensch gebracht. Ich werde mal anregen, alle bisherigen Ausgaben als großen Pappschuber neu Aufzulegen, so wie man das mit Klassik-CD’s macht oder so. Verdient hätten die CD’s von Alex Dreppec es allemal.

 

Jo. Das hier ist noch ein Mitschnitt vom Finale der Slampions League in Paderborn. Die Slampions League war quasi eine Art Vorgänger der von Andreas Weber und mir ins Leben gerufenen NRW-Meisterschaften, nur halt nicht für das gesamte Bundesland, sondern für die dubiose, aber slamaktive Region Ostwestfalen. Das alles war damals in einem Zirkuszelt und in meinem Schrank steht einer Becher, auf dem Slampios-League steht. Mehr weiß ich irgendwie von alledem nicht mehr so genau. Lang lang ist’s her.

 

 

 

Hier zeige ich noch ein bisschen Magazine, in denen ich bisher veröffentlicht habe. Das Dummy las ich raus, weil ich das ja schon bei Anthologien erwähnt habe. Die Magazin-Liste ist nicht komplett, da es teilweise einfach zu viel ist. Ich beschränke mich ein bisschen auf die größeren, an die man eventuell auch noch irgendwie kommen kann.

 

Als mich das Vice Magazine nach Texten für ihre fiction Issue fragte, fiel ich fast aus allen Wolken. Denn: schon bevor ich selbst mit dem Schreiben wirklich angefangen hatte, war in mir der Wunsch, einmal in der fiction issue der Vice zu erscheinen. Naja, wünsche an das Universum werden manchmal gehört. In einer anderen Ausgabe der Vice habe ich mal Bilder von meinem Gefrierfach veröffentlicht. Das fand ich auch gut.

 

der deine herr im modemagazin...

Der Typ, der die Streetwear today macht, hat einen Second Hand-Skaterklamottenladen in Bochum. Da hab ich mir während der Nationals 2010 mal ein Paar Klamotten gekauft und bin mit dem ins Gespräch gekommen. Dann habe ich auf  Englisch einen Beitrag für das Magazin geschrieben, in dem ein Stalker Leute verfolgt, um ihnen die Turnschuhe zu stehlen. Naja, mein Englisch ist beizeiten ziemlich dubios, ich glaube, man merkt es der Geschichte im Endeffekt auch an. Trollo lo lo lo, lo lo lo, lo lo lo….

 

Exot – Zeitschrift fpr komische Literatur wird gemacht von sehr netten Leuten und hauptsächlich auf Bonner, Kölner und Koblenzer Slams vertrieben. Ein toller Pott Porree mit viel absurdem teilweise auch tiefgrundigem Kram. Klingt jetzt wie ein Werbetext. Naja, konnte den Heften jedenfalls schon des öfteren Inspiration entnehmen und freue mich, dass es nach kurzer Pause jetzt auch wieder lebt.

komisches magazin

 

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Tja. Beim Punchliner bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich es zu Magazinen oder zu Anthologien Packen soll. Eigentlich ist jede Ausgabe (es gibt bisher 9, in Ausgabe 7 und 9 haben ich einen Text drin) eine kleine Anthologie. Ich mag die Crew, die hinter dem Punchliner steht, sehr gerne. Alles höchst politische Menschen mit dem Anspruch, nichts Belangloses zu machen. Und ich glaube, dass ihnen das auch mit jedem Magazin/jeder Anthologie gelingt. Schick auch die Cover, die immer Potts malt. Jener Potts, der auch den wunderschönen KingKing-Shop in Braunschweig betreibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann hier noch was SEHR geiles, wie ich zumindest finde. Nämlich die Hobo-Times – ein fake-Penner-Magazin, gemacht von zwei Leuten namens Mias und Foodie. Die beiden Jungs sind wirrsche, junge Künstler aus Bochum und gute Freunde von mir. Sie looten die grenzen des guten Geschmacks aus und produzieren nur in winziger Auflage. In Ausgabe zwei habe ich Kolumne geschrieben, es gibt das Heft 30 Mal und es ist quasi selten. Ob es das noch gibt: Mias fragen.
Foto einer Person.