Huhu.
Ich sitze gerade im Babelfish in Würzburg und musste plötzlich kichern, weil gestern in Darmstadt eine Lokalzeitungsredakteurin fragte, ob ich mich vor Auftritten schick machen würde.
Dazu habe ich folgende Videoantwort gemacht:
Huhu.
Ich sitze gerade im Babelfish in Würzburg und musste plötzlich kichern, weil gestern in Darmstadt eine Lokalzeitungsredakteurin fragte, ob ich mich vor Auftritten schick machen würde.
Dazu habe ich folgende Videoantwort gemacht:

Joar, eigentlich wollte ich gestern hier einen April-Scherz gemacht haben, aber irgendwie habe ich mich dagegen entschieden, weil ich ihn selbst zu grenzwertig fand.
Naja, eigentlich fand ich ihn gar nicht zu grenzwertig immerhin sollte es ja ein Aprilscherz sein, aber eine Person meines Vertrauens fand den zu grenzwertig… Ich habe dann mal auf diese Person gehört, da diese Person eigentlich relativ wenige Ding grenzwertig findet.
Worum es aber gegangen wäre, möchte ich nicht vorenthalten. Ich hatte vor, zu behaupten, dass mich ständig “Fans” um Geschlechtsverkehr bäten dass ich, aus Höflichkeit, natürlich immer darauf einginge. Dann wollte ich konstatieren, dass es den Fans unter 18 gegenüber nicht fair sei, dass ich ihnen diese Wunsch stets ausschlagen würde, da ich rechtliche Konsequenzen fürchte. Um nun ferner auch der Altersgruppe ab 14 diesen Wunsch erfüllen zu können, hatte ich ein Formular (typisch deutsch (oder dänisch = typisk tysk)) ausgearbeitet, um mich rechtlich abzusichern. Nämlich jenes hier:

Naja, hab ich dann nicht gemacht
Cheerio!
Wieder sind zwei Menschen der Eröffnungsaufforderung in “Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind” nachgekommen.
Hier ist Video zu Nummer eins:
und das dazugehörige Dankesgedicht:
Der Koffer weit offen
die Dinge verstreut
So sitze ich rum in der Kälte
Den Nachbarn getroffen
Sein Auge gebläut
ich brauche jetzt dumme Anwälte
Und wenn sie mich kriegen
zur Rechenschaft ziehen
Für das was ich heute getan
dann werd ich auf Biegen
und Brechen bald liegen
Im Gleisbett der Stadtstraßenbahn
Denn vor Inhaftierung in jedweder Art
zieh ich einen Schlussstrich, goobye, gute Fahrt.
Nummer zwei hat mir ein lesendes Bild von sich geschickt:

Nun entspricht ein Foto ja nicht den AGBs der Eröffnungsaufforderung, darum dieses Gedicht:
AGB
ich klicke dich
beizeiten einfach an
auch wenn ich mich
kurz später dann
schon nicht erinnern dann.
Wärst du statt jurustisch Text
im Grunde eine Frau
und klicken -> Sex, das wär gemein
wie Haare im Kakao

Liebe BesucherInnen meiner köstlichen Homepage!
Moment mal Andy! Hast du gerade deine Homepage köstlich genannt? Ja, na und? Findest du das nicht etwas überheblich? Nun, ganz ehrlich? Nein. Ich habe meine Homepage neulich ausgedruckt und gegessen und gerade wegen des hohen rot-Anteils hat sie sehr köstlich geschmeckt. Oh! Ich verstehe. Gut, dann mach mal weiter.
Voller Freude bin ich, dass Du hier bist. Voller Freude war ich auch neulich, als ich mit meiner Lesebühne LMBN ein Gastspiel im Stereo hatte. Nämlich vor Freude über den Club an sich. Denn der Club hatte, neben einem wunderbar riesigen und gemütlichen Raucherareal mit massiven Kicker für acht Leute, einen Automaten, der einen das Club-Leben unermesslich erleichtert. Welcher langhaarig-bärtige, jungaussehende Mann kennt das nicht? Mensch befindet sich in, auf oder um einer Tanzlokalität herum und alle vier bis acht Minuten kommt eine wildfremde Person und fragt, ob man nicht lange Blättchen bei sich führe, weil man ja so aussehe. Bisher war mir nie klar, wie ich in einer solchen Situation zu reagieren habe, denn mensch möchte ja freundlich bleiben, auch wenn man gerade aufgrund von Optik in eine Schublade verfrachtet wurde. Das Stereo macht einem die Reaktion einfach, denn mensch kann in einer solchen Situation auf einen Automaten im Flur verweisen, bei welchem man für drei Euro ein Set aus Longpapers, Filtertips und Feuerzeug kaufen kann, wie im Titelfoto zu sehen. Der Automat hat neben Schokoriegeln und Kaugummis auch noch Haut- und Kindercreme, bestehend aus Vaseline, Wollfett und Kram.
Jo, soviel dazu. Now for something anders. Nämlich meinem Theaterstück Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß. Das habe ich ja am 1. Februar Ur-Aufgeführt und es hat mir und den BetrachterInnen (so sie sich denn dazu äußerten) unglaublich viel Spaß gemacht. Ich möchte das Stück sehr gerne noch an anderen Orten aufführen. Wenn du ein Theater bist, dann melde dich doch mal bei mir per Mail. Hier sind mal zwei Fotos aus dem Stück. Das erste habe ich von Hartmund Salmen geklaut, das zweite hat LMBN-DJ Nachtfalke mir geschickt.


Pressetechnisch würde hier über das Stück berichtet.
Ansonsten war der Februar bisher angenehm ruhig. Es gab eine schöne Lesung im Beatcafé Lemgo, zu der ich erst um 21 Uhr erscheinen konnte, obwohl sie um 20 Uhr losgehen sollte, was an einer Vollgesperrten A2 lag, dann drei schöne LMBN-Abende, eine Show mit MushiFlo in Lübeck und ansonsten hauptsächlich Computerspiele. Ich musste einfach ein bisschen fünf Jahre ohne Computerspiele nachholen, da ich mir für das aufwendige Schneiden des Theaterstück-Hintergrund-Sounds einen Ordentlichen Laptop kaufen musste. Der Laptop ist nun aber so ordentlich, dass er auch mit grafisch aufwendigen Spielen umzugehen weiß. Langsam bin ich damit aber wieder durch und werde mir die Tage ein gutes Buch als ausgleich besorgen. Gute Tipps sind hier immer Willkommen, am einfachsten per Kommentarfunktion.
Oh! Ich hab es übrigens geschafft, endlich mal wieder ein Denkmal zu beleidigen. Nämlich in Bielefeld und dort die Sparrenburg, was, wie ich finde, auch dringend mal wieder sein musste. Schau:
Und dann erreichte mich noch folgendes Video auf die Eröffnungsaufförderung von “Kuck dir die Tiere an, wie glücklich die immer sind“:
Mit folgendem Gedicht möchte ich mich hierfür bedanken:
So, das erstmal als Update. Ich muss jetzt ein Mittagsschläfchen machen vielleicht doch noch ein Ründchen zocken…
Peace out.
Hallo KapitänInnen!
Hier schreibt euch Besatzungsmitglied AS27/09.
Dieser Logbuch-Eintrag ist unbebildert, da ich seit zwanzig Stunden einen neuen PC habe, der es noch nicht mit Bildern macht. Mein aktuelles Arbeitsprojekt, nämlich das Theaterstück “Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß” ist jetzt soweit fertig. Gestern habe ich zwei Durchlaufproben machen können. Jetzt werde ich noch ein zwei Kleinigkeiten verändern, aber zur Uraufführung in Dortmund am Freitag wird es dann so sein, wie ich es möchte.
Gestern Abend durfte ich mir die Black Box des Cuba Cultur in Münster zum Proben ausborgen. Da ich vor der Durchlaufprobe supernervös war, tüddelte ich noch ein bisschen rum, checkte meine Kamera, die Scheinwerfer und den ganzen Kram. Dabei kam dieses Video zustanden:
Ich bin ziemlich entsetzt, was man mit Licht so alles machen kann.
So. Das war ein kurzer Einwurf. Ich bastel weiter.
Yo Yo Yo!
Zunächst mal ein kurzer Einblick in den Bau des Theaterstücks, das ich am 1. Februar im Theater im Depot in Dortmund machen werde:

Einen großen Teil produziere ich als Hörspiel vor, um den Rest dann in klein live besser Nachspielen zu können. Derzeit sitze ich quasi jeden auftrittsfreien Tag 6 Stunden an diesem immensen Tisch, bastel an neuen Szenen-Bildern und am dazugehörigen Hintergrund-Sound. Und dann kam folgendes:
Eigentlich wollte ich die Aufnahmen meiner Stimme einfach mit meinem Shure SM58 machen. Ich hab da so ein Yamaha-Mischpult, das auch als Soundkarte funktioniert und dem beim kauf eine abgespeckte Cubase-Version beilag. Aber anscheinend ist mir das Shure nach irgend einem Konzert (hatte das immer für Konzerte…) abhanden gekommen. Da ich nun aber mit der Aufnahme meinem Tagesrhythmus entsprechend mitten in der Nacht angefangen habe, konnte ich mir auch nirgendwo eins leihen. Hatte dann erst probiert, alles mit dem Lautsprecher in meinem Laptop aufzunehmen, merkte aber nach zwei Sekunden: geht nicht, Qualität zu mies.
Dann hatte ich die rettende Idee: Einer meiner Synthesizer (Microkorg) hat ein dazugehöriges Kondensator-Mikrofon mit einem kleinen Klinge-Stecker, das genau in meinen Laptop passt. Das hab ich dann da dran getüddelt und dachte: Yeah, dufte. Was dann aber störte war, dass das Mikro so ein Feingeist ist, dass es einfach immer auf scharfe Konsonanten mit Plopp-Geräuschen reagiert. Das Problem habe ich dann mit einer pinken Strumpfhose und dem Kerngehäuse einer Toilettenpapier-Rolle gelöst, nämlich wie folgt: Über eine eine Rollenseite den abgeschnittenen Fuß der Strumpfhose gespannt, mit Gaffa fixiert – fertig. Das tonabnehmende Kopf des Mikros ist jetzt so in der Rolle, dass er die Pappe nicht berührt und etwa 3cm von der Strumpfhose entfernt ist – voll gut: das Ploppen ist weg, die Rolle schluckt Raumgeräusche und macht trotzdem noch eine sehr milde akkustik. Ich bin glücklich.
So. Ich bastel weiter.

So. Jetzt ist hier Schluss mit Januar-Blues.
Wie das? Voll easy, eigentlich. Ich bin in einen Frisiersalon gegangen und habe mir die Spitzen schneiden lassen. Vorher wurde mir der Skalp massiert und gewaschen, bäm, Blues weg und wieder glücklich genug um das Krönchen aufs Haupt zu setzen.
Und jetzt muss ich gerade hier eben was posten. Als Autodidakt auf dem Gebiet der Selbstmotivation ist mir über die Jahre folgendes aufgefallen: Wenn du eine Idee hast, die du unbedingt umsetzen möchtest, dann erzähl am besten im Vorfeld der ganzen Welt davon, damit du keinen Rückzieher mehr machst. Klappt vielleicht nicht bei jedem, aber bei mir eigentlich schon. Frei nach dem Motto: verkünde deine Idee und lass dich am Ergebnis messen. Daher, liebe Welt, hier ein Plan, den ich 2013 unbedingt noch in die Tat umsetzen möchte: Eine eigene Rap-Vinly-Single.
Nun drängen sich wahrscheinlich Fragen auf. Ich beantworte sie mal.
Frage 1: Diggi, warum?
Antwort: Nun ja, ich höre halt schon sehr lange Rap, Freestyle mindestens vier Mal am Tag (zum Beispiel, wenn Mama anruft oder wenn der Hund noch nicht satt ist oder wenn das Toilettenpapier alle ist…) Dann hatte ich letztes Jahr zwei schöne Auftritte als Vorprogramm von Umse und dachte: Fick die Fledermaus, ich will mal ordentlich rappen. Darum. Außerdem will ich später meinen Kindern mal meine Vinyl zeigen und die sollen mich verdutzt angucken ob der schwarzen, ihnen völlig unbekannten Zauberscheibe, von denen ihr Vater rhythmisch zu ihnen spricht.
Frage 2: Okay, Diggi, aber warum hältst du auf dem Bild da eine Roy-Black-Schallplatte in der Hand?!
Antwort: Weil genau das Bild mein Vorbild für das Cover ist, welches mir vor meinem geistigen Auge herumscharwenzelt.
Frage 3: Aber Diggi, machst du denn trotzdem noch Grindcore und Techno als Doomed Zau?
Antwort: Wie könnte ich das jemals nicht mehr machen? Selbstredend gebe ich das sinnlose Geballere nicht auf.
Frage 4: Dann bin ich aber beruhigt.
Antwort: Das ist keine Frage.
Frage 5: Wie hast du das gemerkt?
Antwort: Nun ja, am Ende des Satzkonstruktes steht kein Fragezeichen sondern ein Punkt, der in diesem Falle eine Aussage andeutet.
Frage 6: Okay. Zurück zum Thema. Du willst also eine Rap-Single auf den Markt schmeißen. Hmm. Soweit ich weiß, braucht man da Beats und hastenichgesehen alles für. Wie regelst das?
Antwort: Boah Alter, ich weiß das doch noch nicht. Das ist erstmal die Grundidee, der Rest kommt dann nach und nach. Die Single hat ja zwei Seiten und der Beat auf der einen Seite wird auf jeden Fall von d.kuhl kommen, mit dem saß ich neulich mal zusammen und mag den Jungen gerne. Wegen Produktion hab ich auch ein Paar Leute, die ich mal anhauen werde. Mal gucken halt.
Fage 7: Wo ist deine Toilette, kann ich die Mal kurz benutzen?
Antwort: Direkt da vorne links.
So. Den bin ich los. Mal gucken was kommt. Ich werde da auf dem laufenden halten. Aber nun genug von HipHop und hin zum Punk: Kauft euch die Feine Sahne Fischfilet-Platte, wenn ihr komplett im Arsch sei.
Frohes, neues Jahr Dir.
Kurz runter geschaut… letzter Eintrag 27. Oktober 2012. Also zwei Monate Funkstille hier. Dafür: 1203 unbearbeitete Spam-Kommentare, die ich gerade gelöscht hab. War so viel los im November und im Dezember. Keine wirklichen Ruhemonate. Bin quasi von Oktober direkt in 2013 gestolpert, ohne wirklich die Luft anhalten zu können. Zack und durch. Da waren zwischendurch mal die Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam, bei denen ich das Finale erreicht habe, dann waren da superviele Solo-Lesungen, Unterwegs-Chaos, Grippen (2), Lesebühnen, Mixes-Shows und haste nich gesehen.
Jetzt gerade tüddel ich an einem Theaterstück mit dem Titel “Is doch egal, das Stück ist von Andy Strauß”. Es hat Uraufführung am 1. Februar im Theater im Depot in Dortmund. Wenn es mir dann gefällt, werde ich damit vielleicht ein bisschen auf Tour gehen, mal gucken. Muss mich erstmal irgendwie sammeln, weiß auch nicht, Neujahrsdepression vielleicht. Ganz sicher, sogar. Hab noch nicht wirklich geweint heute, merke aber, dass das sicher noch kommt. Man kennt sich ja mittlerweile ganz gut. Vielleicht sollte ich mich noch für ein zwei Tage verbuddeln und Adventure Time gucken oder sowas. Aber, zur Belohnung, dass du hier mal nachgeschaut hast, hab ich ein Gedicht als Präsent. Bitteschön:
Formal nichts sehen
Ich habe ein Trapez gefunden
Und auch ein Quadrat
Die Augen hab ich stets verbunden
Den Grund ich nicht verrat‘
Da wo ich gerade lang gegangen
Hat ein Kubus rumgehangen
Wog so viel wie eine Wand
Davor bin ich weg gerannt
Rannte ohne Kurven schnurstracks
Rannte wie ich renne immer
Rannte flugs wie ein Naturdachs
Rannte in ein Frauenzimmer
Ihre Mitte, kugelrund,
war so weich wie Watte
und sie öffnete den Mund
da sie zu sagen hatte:
„Herr, wer sind sie, dass sie rennen,
nicht der Wege Regeln kennen?
Dass sie eilen ohne Rücksicht?
Verletzt ham se mich zum Glück nicht,
doch wär‘ es nicht auszuschließen,
als wir aneinander stießen,
dass mein Baby von der Wucht
hätt‘ erfreifen woll’n die Flucht
Frühgeburt, kennste das? Schön einmal gehört?
Entwicklung in naturgemäß wär damit zerstört.“
Das Trapez und das Quadrad
Reichte ich ihr hin
Da wurd ihr keifen richtig hart
Denn sie sah nicht den Sinn
Zuhause wieder angekommen
Ward ich bitter wie noch nie
Sie hatt’s Geschenk nicht angenommen
Darum sagte ich mir: „flieh!“
Wie traurig muss die Welt der Blicke
Die des Sehens draußen sein?
Wo man sich nicht an Form erquicke
Sondern nur am Wert allein?
Ich hab dann noch nen Kreis gefunden
Und lauf jetzt seine Linien ab
Bis ich der Schwang’ren Schmäh verwunden
Und wieder bessre Laune hab
huhu.
Hab gerade in Landau zwei neue Videos gemacht. Das eine aus der Reihe Denkmäler beleidigen und das zweite aus den dubiose Antworten auf nervige Fragen. Ein drittes Video gibt es auch noch. Es ist eine Art “Kurzfilm”, den ich 2005 mal gebastelt habe. Hier sind die drei:
Alright.
Dann habe ich noch ein Phlegma-Video gemacht aus der Bahn. Das war so vor 10 Tagen oder so. Das ist hier:
Und last aber nicht least eine Einsendung auf die Eröffnungsaufforderung von Kuck dir die Tiere an (fantastisches Video, wie ich finde. Sehr mein Geschmack):
Ich bedankte mich mit folgendem Gedicht:
?
So Kinnings, ich geh in Bett